Dienstag, 15. Juli 2014

„Summorum Pontificum“ und die orthodoxen Kirchen

Vor einer Woche, zum 7. Jahrestag der Unterzeichnung des Motu proprio „Summorum Pontificum“ durch Papst Benedikt XVI., war zu lesen, daß seinerzeit der damalige Patriarch von Moskau seine große Genugtuung über dieses Motu proprio geäußert hatte, daß sowohl der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel als auch der Patriarch von Moskau Delegaten nach Loreto gesandt hatten, um, als es am Fest der Kreuzerhöhung in Kraft trat, an dem Pontifikalamt im überlieferten Ordo teilzunehmen, das aus diesem Anlaß Kardinal Castrillon Hoyos dort zelebrierte.
Wer es nicht schon gewußt hat, sieht daran, wie gewichtig den orthodoxen Kirchen im Blick auf künftige Gemeinschaft der Kirchen die Einstellung des Vatikans gegenüber dem überlieferten Ordo erscheint.
Und so kann man erwägen, welche Folgen das Verhalten des Vatikans gegenüber den Franziskanern der Immaculata für die Beziehung zu den orthodoxen Kirchen hat.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Papst Franziskus bestätigt mich

Nun ist es offenbar: Papst Franziskus weiß grosso modo vom Vorgehen gegen die Franziskaner der Immaculata, billigt es, spricht P. Volpi & Co. sein Vertrauen aus.
Und wieder wird verleumdet: Zuvor war dem Gründer und Generalminister des Instituts, P. Stefano Manelli, Unterschlagung vorgeworfen worden – die Verantwortlichen mußten ihre Behauptung nach rechtlichen Schritten von Seiten der Familie P. Stefano Manellis zurücknehmen. Einem Novize des Instituts, der den Mut gehabt hatte, Papst Franziskus gegenüber P. Stefano zu verteidigen, der sich wenige Tage später entschloß, das Institut zu verlassen, wurde die Aussage unterschoben, er tue diesen Schritt, weil er «gegen das Zweite Vatikanische Konzil» eingestellt sei – indem man einem seiner Novizen solch eine Einstellung zuschreibt, trifft man natürlich das ganze Institut; und auch diese Unterstellung mußte zurückgezogen werden.

Und Papst Franziskus bestätigt, was ich vor einigen Wochen über seine Denkweise geschrieben habe, indem er Angehörigen des Instituts gegenüber S. Ignatius von Loyola zitiert – und damit alle Ordensangehörigen (oder gar alle Katholiken?) – quasi zu Jesuiten machen will: «Wir müssen, um in allem sicher zu gehen, stets festhalten: was meinen Augen weiß erscheint, halte ich für schwarz, wenn die hierarchische Kirche so entscheidet.»
Ich aber schätze den Mut der heiligen Katharina von Siena höher, die zu Gregor XI. sagte, «daß die Sünden des päpstlichen Hofes bis nach Siena stinken, ... und mir dort noch mehr Ekel einjagen als den Leuten hier»; und an Urban VI. schrieb: «Was sehe ich in Ihrer Umgebung? Eine Hölle voller Gottlosigkeit, voll vom Gift der Selbstsucht.» (zitiert nach Walter Nigg: Katharina von Siena. Freiburg i.Br. 1980)

Dienstag, 1. Juli 2014

Sie sind noch unter uns

im Westen, in Köln:

im Osten, in Chemnitz: